Unsere Modelle des Treffens vom 10.01.04.

Nach der Flaute im Dezember zeigte sich doch, daß alle über die Feiertage fleißig waren. Sehr viele Modelle standen auf den Tischen und fanden kaum Platz - ein schöner Auftakt für das neue Modellbaujahr! Aber hier nun die Bider:

Das Top-Modell war für mich trotz der weiter unten noch zu sehenden "Atlantique" von Axel die Ju-290A5 in 1:72, die Matthias Becker mitbrachte. Revell brachte dieses Superteil noch rechtzeitig vor Weihnachten heraus und Matthias baute die Maschine in der Tarnung der letzten Einsatztage vor dem Kriegsende beim KG 200, nachdem die Maschinen aus Frankreich wegen der vorrückenden Alliierten zurückgezogen werden mußten.
Er baute für das FuG 200 am Bug einen Ätzteilsatz von Extratech ein, denn obwohl die Plastikteile des Bausatzes sehr fein sind, geben sie nicht wirklich das filigrane Aussehen der Antennen wieder.
Ansonsten wurde das Modell aus der Kiste gebaut, was heißt, dass die meisten der fantastischen Details der Innenausstattung jetzt nicht mehr zu erkennen sind.
Nur im Bereich der großen Rumpfklapptüre hat Matthias ein paar frei improvisierte Einzelteile eingebaut, um dort mehr Leben zu haben.
Jörg Volz baute den sehr guten Bausatz von Hasegawa in 1:48. Das Cockpit wurde ohne Zurüstteile mit Gurten und Schnallen und Kleinteilen aufgewertet.
Die Figuren sind von New Hope, es handelt sich um NATO Piloten aus der Epoche. Die Maschine ist als zum JaBoG 32 in Lechfeld gehörig markiert.
Oliver Peissl baute aus der FW-190A8 von Dragon in 1:48 diese FW-190F8 vom SG 2 in Ungarn 1945, wobei er die Haube und die Decals von Tamiya nutzte. Die Tarnung ist RLM 74/75/76.
Der Bausatz ist ganz gut, hat aber ein paar Paßschwächen. Die Tarnung ist RLM 74/75/76.
Im Maßstab 1:35 von Frank Heuser zwei Panzer. Einmal der schwere russische Panzer JS-3 von Tamiya.
Und noch ein Modell von Frank in 1:35, diesmal von Revell (ex Dragon) das Sturmgeschütz III aus dem Jahre 1943, ein sehr guter Bausatz, der besonders durch seine Einzelgliederkette überzeugt.
Andreas Weirich hat neu gebaut die Spitfire Mk.IVXe in 1:72 von Fujimi mitgebracht und als kleinen Vergleich dazu ein älteres Modell der Spitfire von Airfix, die Version Mk.II, die er neu graviert hat.
Hier noch mal eine andere Ansicht der Maschine in der Farbgebung vom Einsatz in Malaysia. Die Farbtöne haben ihm einiges Kopfzerbreche bereitet, da sie auf Bildern immer erheblich heller waren, als in der Anleitung angegeben. Der Bausatz ist sehr passgenau, hat aber ein schlecht detailliertes Cockpit. Andreas hat es daher komplett ausgebaut (es ist aber kaum zu shen) und dazu eine Haube gezogen, um sie offen darstellen zu können.
Und auch wieder eine Me-109 darf nicht fehlen. In 1:48 hier eine Me-109G6, die Olli allerdings schon im Dezember mit hatte und daher hier nur in zwei weiteren Bildern gezeigt wird.
Von Zvesda in 1:72 ist diese Su-39, die Ralf Martin in den Farben einer russischen Einsatzeinheit baute. Der Bausatz ist schön graviert, aber passt sehr schlecht und der Einbau des Cockpits ist völlig schleierhaft, auch die BA läßt viele Fragen offen. Der Schleudersitz ist von True Details. Eine Baubeschreibung folgt hoffentlich bald.
Ein schwieriger Bausatz ist diese Ju 388J von Special Hobby in 1:72. Gebaut wurde die Maschine über einen längeren Zeitraum von Frank Heuser, zwischendurch verließ ihn öfter mal die Lust zum Weiterbauen, da viele Probleme mit der Einpassung der Resinteile auftraten.
Von dieser Ausführung entstanden nur zwei Probemaschinen, die Umsetzung bei Special Hobby war wohl ebenso experimentell.
Ganz prima gebaut von Axel Theis die Breguet Atlntique 1 von Revell im Maßstab 1:72. Sie wird wohl mit der Ju 290 den Kampf um den Titel Modell des Jahres auskämpfen. Ein paar kleine Ergänzungen an den Einstiegen hat Axel gemacht, ansonsten scheint es der perfekte Bausatz zu sein.
Die Bemalung der Bundeswehr ist etwas einfach, leider gibt es bei den Abziehbildern derzeit auch keine große Auswahl und die Farbgebung hat sich in den fast 40 Einsatzjahren auch nicht geändert.
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