Bei mir löste es eine regelrechte Freude aus, als ich die Wiederauflagen der Matchbox Modelle von Revell bei meinem Händler sah, so dass ich mir spontan zwei zulegte; ein Bausatz war das Modell der Wespe, worüber dieser Bericht handelt. Lobenswert bei diesen Bausätzen war und ist die kleine Vignette, die dem Bausatz beigefügt ist. Diese sollte es in den heutigen Bausätzen auch geben, denn sie geben mit dem Modell schon ein schönes Gesamtbild ab.
Der Bausatz ist zwar nicht mehr auf den heutigen Stand der Technik, gibt aber ein schönes Modell als Ergebnis.
Das Modell setzt sich aus wenigen Teilen zusammen und kann problemlos an einem Abend fertig gestellt werden. Die Bauteile sind relativ gut graviert und detailliert.
Zum Bau gibt es nicht viel zu sagen; er geht zügig und reibungslos vonstatten. Es musste auch nichts verspachtelt werden. Leider habe ich es versäumt die voll bewegliche Kanone aufzubohren. Lobenswert sind auch noch die im Bausatz enthaltenen Geschosse, die den Innenraum zusätzlich detaillieren. Die beigefügte Gummikette lässt sich leicht aufziehen und ist auch schon ohne Verklebung gut gespannt.
Das beigelegte Diorama besteht aus fünf Teilen und ist ebenfalls schnell gebaut.
Die Figuren sind dem Bausatz beigelegt. Sie bestehen aus einem Mechaniker und einem Offizier. Aus dem Offizier wurde Rommel, der die Gegend inspiziert und dem Diorama seinen Namen gibt und der Mechaniker schraubt an der Selbstfahrlafette "Wespe".
Die Figuren wurden wie üblich von Hand bemalt, bekamen ein Washing mit dunkler Farbe und wurden ebenfalls eingestaubt und mattiert.
Andreas Kadzioch