Das erste sowjetische ferngelenkte Flugzeuggeschoss KS-1 Kometa wurde im Konstruktionsbuero KB-1 unter der Leitung von S.L. Beria 1952 entwickelt. Es stellte einen Marschflugkoerper dar, als diese Bezeichnung noch gar nicht bekannt war. Es war der erste Schritt in der Raketenbewaffnung der Sowjetunion. Diese Unterschall-Flügelrakete, die in sehr grosser Stückzahl gebaut wurde und verschiedenen Modifikationen hatte, stand in der Bewaffnung aller Sparten der Sovietarmee: bei der Luftwaffe als Kometa KS-1, für die Raketentruppen als geflügelte Rakete FKR-1 (KS-7), dabei auch als Träger für einen nuklearen Sprenkopf.
Für die Seekriegsflotte als "Strela" Schiffsrakete und für die Küstenverteidigung als "Sopka" (S-2)und später dann für den Luftschutz als Flugzeugzielscheibe (KRM-1) hatte sie eine zweite Verwendung. Die Seefliegerkräfte verwendeten zuerst als Träger für die "Kometa" die Tu-4K (1952-57) und später die Tu-16KS/KRM (1965-86). Das System Kometa wurde auch 1961 an Indonesien (25Stk Tu-16KS)und 1963 an Ägypten (20 Stück Tu-16KS) geleifert. Der NATO Code dür diesen Flugkoerper war AS-1 Kennel.
Flugweite: 60-130km
Motor: RD-500K (Standschub 14,7kN)
Geschwindigkeit: Unterschall
Länge: 8292mm
Spannweite: 4722mm
Höhe: 2457mm
Startgewicht: 2715kg
Sprengkopfgewicht: 1015kg
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