Fi-156 "Storch" im Maßstab 1:48 - Autor: Oliver Peissl

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Neben dem Bausatztypischen Details wurden noch diverse Zurüstsets wie Ätzteile von Eduard (49404) für den Innenbereich, (48581) den Außenbereich, (48582) die Skier, eine Visiereinrichtung für das MG 15 von Aires sowie Auspuffrohre und Trommelmagazine aus Resin von Quickboost verwendet.

Nicht wie üblich mit dem Cockpit wird hier mit dem Motor begonnen. Dieser ist, mit seinen 15 Bauteilen und Decals, schon beinahe ein eigenständiges Modell. Lackiert wurde der Motorblock sowie die Zylinder mit ModellMaster Metalcodefarben. Anschließendes Einschwärzen mit Plakafarben sowie leichtes einreiben mit verschiedenen Pastellfarben verleiht dem Antriebsaggregat den natürlich gebrauchten Zustand.

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Nicht weniger einsehbar ist der gesamte Kabinenbereich durch die großflächige Glaskabine, welcher von Tamiya gut wiedergegeben wurde. Die Bauteile für den Innenbereich sowie die nicht farblichen Teile des Ätzbogens sind Bauplanmäßig zusammengefügt und mit RLM 02 von Gunze-Sangyo, lackiert worden. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass die Störche im Innenraum, sieht man mal von den Generalsmaschinen ab, ziemlich verschmutzt waren, was bei diesem Modell auch umgesetzt wurde.

Die Bodenplatte sowie die Seitenwände sind großzügig mit Ölfarben in den Farben Schwarz Braun sowie Grau behandelt worden. Auch fanden hier Pastellkreide sowie Pigmente von CMK Verwendung, um Schmutzeintrag von außen darzustellen. Nachdem trocken bürsten des gesamten Innenbereichs mit einem hellen Grauton, sind sämtliche Hebel, Knöpfe sowie Schalter vorbildgetreu angemalt worden.

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Das Zusammenfügen der Rumpfhälften bereitete keine Schwierigkeiten. Lediglich die Fügestelle auf dem Rupfrücken musste leicht verspachtelt werden, denn die Stoffbespannung wurde über den Rumpf am Rumpfbauch, also unten, zusammengeschnürt. Vorsichtig wurden auch die Flügelnasen nach auftragen geringer Mengen Spachtelmasse verschliffen. Nach anbringen des Starren Drahts ist ein problemloses montieren des Hauptfahrwerks gewährleistet. Dank der Metallschiene, welche zur Stabilisierung der Flügel dient, können die Flügel leicht an den Rumpf montiert werden. Nach Beendigung sämtlicher Montagearbeiten sind noch diverse Anbauteile aus dem Eduard Fotoätzsatz für den Außenbereich befestigt worden.

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Die Skier wurden von mir ebenfalls aus einem Eduardbogen gefertigt, bevor das Modell zum lackieren vorbereitet wurde. Exotische Lackierungen haben mich schon immer Fasziniert, was die Wahl der Farbgebung nicht wirklich eingrenzte, denn sowohl die Wüsten- als auch eine Winterbemalung, welche dank der großzügigen Markierungsmöglichkeiten möglich sind, gefielen mir sehr. Da jedoch mein vorheriges Modell eine Wüstentarnung hatte und es mich reizte ein Modell mit Skiern darzustellen entschied ich mich letztendlich für eine Farbgebung des JG 54 vom Winter 42/43. Nach dem Vorschattieren der Unterseiten sind zuerst der Rumpfbalken sowie die Flügelspitzen an ihrer Unterseite in RLM 04 lackiert worden.

Nach abkleben der gelben Markierungen ist der restliche untere Bereich in mehreren dünnen Schichten mit RLM 65 lackiert sowie der obere Bereich in RLM 70/71 lackiert und mit den Decals versehen worden. Auf Bildern der SB+UG ist zu erkennen, dass die weiße Kalkfarbe um die Hoheitsabzeichen sowie Markierungen ausgespart lackiert wurde.

Dies habe ich dann auch versucht Massstabsgetreu darzustellen. :?

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Nach Trocknen der Farben sind diverse Bereiche mittels Flies abgerieben worden. Auch die Blechstöße sowie Wartungsklappen wurden mit einem feinen Pinsel mit Untergrundfarbe leicht trocken gebürstet um Wartungsbedingten Abrieb darzustellen. Wartungs-, Schmieröl sowie Tankklappen sind noch mit Hilfe von verdünnten Ölfarben bemalt worden. Die Abgasfahnen wurden mit Hilfe diverser Farbtöne aus Tamiya sowie CMK Pigmenten dargestellt. Zum Abschluss ist noch die Abwehrbewaffnung inklusive Visiereinrichtung von Aires, Propeller, Staurohr, Flügelverstrebung, Auspuffrohre sowie Zugangstür angebracht worden. Der Einlauf des Staurohrs ist mit Hilfe einer Injektionsnadel dargestellt worden. Die Skier noch mit Schnee aus dem Eisenbahnbedarf behandelt worden um das fertige Modell mit einer Vignette verschmelzen lassen zu können.

Anbei noch zwei Bilder mit Vignette:

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aus der Normalperspektive..... .....und von oben.