Die Beech RC-12P von Planet im Maßstab 1:72 - Autor: Thomas Moll

Entstehung

Grundlage dieser Maschine bildet die Beech Super King Air 200, die seit Mitte der 70er- Jahre in vielen Ländern für unterschiedlichste Aufgaben im Einsatz ist. Neben allen anderen Teilstreitkräften der USA verwendet die Army diesen Typ u.a. zur elektronischen Aufklärung d.h. zum Aufspüren, Orten und Analysieren von Funk- und Radaremissionen. Die RC-12, so lautet die offizielle Dienstbezeichnung, existiert in mehreren Versionen, was äußerlich an der unterschiedlichen Antennenanordnung sichtbar ist. Die Maschine wird von zwei Piloten geflogen. Im hinteren Rumpf befindet sich nur Elektronik. Das gesamte System wird remotegesteuert.

Das Modell

Die weite Verbreitung dieses Typs im zivilen und militärischen Bereich hat sich leider nicht auf dem Modellbausektor niedergeschlagen. So gab es bisher nur einen Vaku von Rareplanes, den man nun endgültig vergessen darf. RVHP, ein Hersteller von „exotischen“ Resin-Bausätzen hat 2006 begonnen, eine ganze Reihe von Super King Air –Versionen herauszubringen. Der Bausatz enthält einen durchgehenden Flügel, 2 Vaku-Kabinenverglasungen, die üblichen Metallteile für das Fahrwerk und ein paar Fotoätzteile. Die Detaillierung des Cockpits ist gut, später aber kaum noch sichtbar. Der Zusammenbau geht ansonsten kaum schlechter von der Hand als bei mittelmäßigen Spritzgußmodellen. Geklebt wird mit nicht sofort bindendem Sekundenkleber. Besondere Sorgfalt ist bei der Einpassung des transparenten Teils in den Resin-Rumpf geboten. Es gilt die Trennstelle sauber zu verschleifen.

Bei der Lackierung sollte zunächst Schwarz aufgebracht werden und erst dann light ghost gray Man erleichtert sich so die Abklebearbeiten wesentlich. Die vielen Antennen kommen natürlich ganz zum Schluß.

Fazit

Wem 50.- Euro nicht zuviel sind , bekommt als Gegenwert ein längst überfälliges , gut recherchiertes Modell eines sehr weit verbreiteten Flugzeugtyps..

 

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